netzeitung.deFinanzinvestor halbiert Springer-Anteil

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Springer-Hochhaus in Berlin (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Springer-Hochhaus in Berlin
Foto: dpa
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Zehn Prozent der Anteile an Axel Springer stehen zum Verkauf: Die Investmentfirma will sie möglichst bis Jahresende abstoßen, aber im Springer-Aufsichtsrat bleiben.

Der Finanzinvestor Hellman & Friedman will sich von rund zehn Prozent der Aktien am Medienkonzern Axel Springer
trennen. Damit würde der derzeitige Anteil von 19,4 Prozent annähernd halbiert. Voraussetzung ist ein «hinreichend attraktives Kapitalmarktumfeld», wie Springer am Montag in Berlin mitteilte. Dann könnte das Geschäft «bis zum Endes dieses Jahres» abgeschlossen sein.

Die Zustimmung des Vorstandes hat Hellman & Friedman bereits erhalten: Die Konzernführung habe den Großaktionär in seinen Plänen «bestärkt» und unterstütze sie «nachdrücklich», sagte Vorstandsvorsitzender Mathias Döpfner. Der Vorstand begrüße, dass sich durch den Verkauf der Streubesitz erhöhe: Bislang habe der «sehr geringe Streubesitz mit einem sehr geringen täglichen Handelsvolumen» verhindert, dass «der Aktienpreis den wahren Wert der Aktie widerspiegelt», sagte Döpfner.

Vorstand muss zustimmen
Hellman & Friedman war im Herbst 2003 bei Springer eingestiegen. Nun soll das Paket laut Unternehmen «im Rahmen eines öffentlichen Angebots in Deutschland sowie einer internationalen Privatplatzierung angeboten werden». Der Springer-Verlag hat so genannte vinkulierte Namensaktien ausgegeben: Die Veräußerung und der Erwerb der Papiere ist nur mit Zustimmung des Vorstands möglich und wird erst nach Eintragung ins Aktionärsregister gültig. Vorstandschef Döpfner ist seit Juli mit zwei Prozent selbst am Unternehmen beteiligt. (nz)