16. Okt 2006 08:44
Zehn Prozent der Anteile an Axel Springer stehen zum Verkauf: Die Investmentfirma will sie möglichst bis Jahresende abstoßen, aber im Springer-Aufsichtsrat bleiben.
trennen. Damit würde der derzeitige Anteil von 19,4 Prozent annähernd halbiert. Voraussetzung ist ein «hinreichend attraktives Kapitalmarktumfeld», wie Springer am Montag in Berlin mitteilte. Dann könnte das Geschäft «bis zum Endes dieses Jahres» abgeschlossen sein.Die Zustimmung des Vorstandes hat Hellman & Friedman bereits erhalten: Die Konzernführung habe den Großaktionär in seinen Plänen «bestärkt» und unterstütze sie «nachdrücklich», sagte Vorstandsvorsitzender Mathias Döpfner. Der Vorstand begrüße, dass sich durch den Verkauf der Streubesitz erhöhe: Bislang habe der «sehr geringe Streubesitz mit einem sehr geringen täglichen Handelsvolumen» verhindert, dass «der Aktienpreis den wahren Wert der Aktie widerspiegelt», sagte Döpfner.