netzeitung.deVW verteidigt Marktführerschaft in China

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Nach der deutlichen Schwäche im vergangenen Jahr hat VW in China wieder deutlich zugelegt. Mit seiner Modelloffensive will der Konzern stärker wachsen als der Markt.

Der Volkswagen-Konzern
hat in China wieder deutlich mehr Autos verkauft. Nach den Rückgängen im Vorjahr stieg der Absatz in den ersten acht Monaten 2006 um 25,9 Prozent, wie das Unternehmen am Mittwoch in Peking mitteilte. «Wir werden in diesem Jahr deutlich mehr als 600.000 Autos verkaufen», sagte VW-China-Chef Winfried Vahland.

Der Konzern zeige in China wieder profitables Wachstum. «Wir sind Marktführer in China und wollen es bleiben», betonte Vahland. Der Absatz sei seit Jahresbeginn etwas schneller als der Gesamtmarkt gewachsen, zeigte er sich überrascht von der Entwicklung. VW habe seinen Marktanteil von 17,3 Prozent im Vorjahr leicht ausbauen können, sagte Vahland weiter.

Audi legt deutlich zu
Als Grund für das Wachstum nannte der VW-China-Chef die Modelloffensive. Audi steigerte den Absatz demnach auf Jahressicht sogar um 74 Prozent. Im September komme nun auch Skoda als neue Marke auf den chinesischen Markt. Außer dem Octavia sollen auch zwei Modelle auf den Markt kommen, die in Schanghai produziert werden. Bis 2010 soll Skoda laut Vahland in China einen Marktanteil von 2,5 bis 3,0 Prozent erreichen.

In den kommenden vier Jahren will VW jedes Jahr zwei bis drei neue Modelle in China auf den Markt bringen. «Volkswagen wird sich künftig stärker an den chinesischen Kundenbedürfnissen ausrichten», betonte Vahland. Im Luxusbereich legten die Chinesen Wert auf Leder, Holz und Hintersitzkomfort. Kleine Wagen müssten mobile Unterhaltungssysteme haben. Generell müssten Autos in China «maskulin» und als Statussymbol mit viel Chrom erscheinen, fasste Vahland die Bedürfnisse zusammen. (nz)