netzeitung.deApple ruft 1,8 Millionen Laptop-Akkus zurück

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Apple-Chef Steve Jobs präsentiert PowerBook G4 (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Apple-Chef Steve Jobs präsentiert PowerBook G4
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Notebook-Batterien von Sony bringen nach Dell nun auch den US-Computerhersteller Apple in Bedrängnis. Die Rückrufaktion von Apple kommt den japanischen Elektronikkonzern Sony teuer zu stehen.

Nach dem vor wenigen Wochen der US-Computerhersteller Dell mit einem umfassenden Rückruf Schlagzeilen machte, folgt jetzt der amerikanische Rivale Apple. Das Unternehmen ruft insgesamt 1,8 Millionen Laptop-Batterien wegen Überhitzungs- und Feuergefahr zurück, wie der Konzern am Donnerstag in Washington mitteilte.

Davon seien 1,1 Millionen Geräte in den USA betroffen, hieß es weiter. Wie auch bei Dell handelt es sich um Lithium-Ionen-Batterien, die von Sony hergestellt wurden. Den Angaben nach bezieht sich der Rückruf auf folgende Modelle: 12-inch iBook G4, 12-inch PowerBook G4 und 15-inch PowerBook G4. Apple äußerte sich zunächst nicht zu den Kosten der Rückrufaktion.

Größte Rückrufaktion aller Zeiten
Vor rund zwei Wochen hatte der weltweite Branchenführer Dell 4,1 Millionen Notebook-Batterien aus den selben Gründen zurückgerufen und damit die größte Rückrufaktion eingeleitet, die es je für elektronische Produkte gegeben hat.

Der japanische Elektronikkonzern Sony fürchtet durch die Aktion einen Millionenschaden. Die Kosten dürften sich zwischen 20 und 30 Milliarden Yen (etwa 135 bis 200 Millionen Euro) bewegen, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend in San Diego mit. Weitere Rückrufe seien derzeit nicht zu erwarten.

Lithium-Ion-Batterien werden aufgrund ihrer kompakten Größe und hohen Leistung nicht nur in Notebooks verwendet, sondern auch in Handys, Musik- Playern und anderen elektronischen Produkten. (nz)