VW-Betriebsrat will keine Abfindungen mehr
23.08.2006
Herausgeber: netzeitung.de
«Statt Mitarbeitern für teures Geld Aufhebungsverträge anzubieten, möchte der VW-Betriebsrat, dass das gleiche Geld lieber in Qualifikation investiert wird», sagte Wehlauer. Das Unternehmen sollte stärker als bisher Weiterbildungs- und Studien-Stipendien für Meister, Facharbeiter und Ingenieure vergeben. Die Mitarbeiter kämen gleichzeitig für drei oder vier Jahre von der Gehaltsliste, hätten danach aber ein Rückkehrrecht auf einen VW-Job. Das Unternehmen hätte den Vorteil, dass es die Kollegen über einen Zeitraum nur mit einem festgelegten Betrag fördern würde.
Der Stellenabbau soll möglichst ohne betriebsbedingte Kündigungen vonstatten gehen. Über Abfindungen und Altersteilzeit sollen die Mitarbeiter das Unternehmen freiwillig verlassen. Ende Juli hatte VW mitgeteilt, bisher seien 2500 Abfindungsverträge abgeschlossen worden - insgesamt hofft das Unternehmen auf 4000 bis 5000 solcher Verträge. (nz)

