netzeitung.de«Googeln» oder nicht «googeln»

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Besorgt um den Namen: Google (Foto: Screenshot: NZ<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Besorgt um den Namen: Google
Foto: Screenshot: NZ
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Beim eigenen Namen hört der Spaß auf. Über seine Anwälte warnt der Suchmaschinen-Riese Medienunternehmen vor dem Gebrauch des Verbs «googlen».

Der für sein Motto «Don´t be evil» bekannte Suchmaschinen-Betreiber Google hat es nicht nur in das Oxford English Dictionary und das Merriam-Webster's Collegiate Dictionary, sondern auch in Deutschland mit dem Verb «googeln» in den Duden geschafft. Doch der Suchmaschinenanbieter hat Angst um seine Marke und mahnt in Anwaltsschreiben an verschiedene US-Medien zur korrekten Benutzung des Wortes.

In dem Schreiben fordern die Anwälte dazu auf, das Wort «googeln» korrekt zu nutzen. Denn Google hat Angst, dass die eigene Marke in den allgemeinen Sprachgebrauch übergeht und man die Markenrechte verliert. Dies bestätigte Deutschlands Google-Pressesprecher Stefan Keuchel dem dem Berliner Radiosender 100,6 Motor FM.

Als Negativ-Beispiele führte Keuchel AEGs Marke Fön und Walkman an - Begriffe an denen die Markeninhaber die Rechter verloren, da diese in den allgemeinen Sprachgebrauch übergingen. Daher lege man bei Google Wert darauf, dass «googeln» als das «Suchen bei, beziehungsweise mit Google» verstanden wird, nicht allgemein als «Suchen im Internet». Darauf hat Google auch bei der Duden-Redaktion gedrängt - so heißt der Dudeneintrag dann auch: «googeln (mit Google im Internet suchen); ich goog[e]le». (nz/Golem.de)