Der geplante Jobabbau von knapp 2500 Stellenb soll je zur Hälfte in Steuerungsfunktionen und in der Prozessverarbeitung vonstatten gehen. Betriebsbedingte Kündigungen sollen vermieden werden, seien aber nicht ausgeschlossen, betonte der Bank-Chef. Die Bank beschäftigte zum 30. Juni in Vollzeit 27.964 Mitarbeiter. Beim Mutterkonzern Allianz sollen etwa 5000 Stellen wegfallen. Verdi hat massive Proteste gegen den Abbau angekündigt. Die Gewerkschaft kritisiert, dass der Konzern Arbeitsplätze abbaut, obwohl gleichzeitig im gesamten Unternehmen ein Gewinn von über vier Milliarden Euro angefallen ist.
Walter lobte die konzerninterne Zusammenarbeit mit der Versicherungssparte im Rahmen des «integrierten Finanzdienstleisters». Im ersten Halbjahr seien 141.000 neue Kunden über die Allianz-Agenturen gewonnen worden, was einer Steigerung von 40 Prozent entspricht. Die Zahlen der Dresdner Bank unterscheiden sich wegen unterschiedlicher Rechnungslegung nach wie vor geringfügig von denen, die die Allianz selbst für die Bank in ihren Geschäftsberichten nennt. (nz)