Dabei sei der chinesische Energiekonzern China National Petroleum (CNPC) größter Favorit, hieß es weiter. Die Chinesen könnten Aktien für bis zu drei Milliarden Dollar kaufen. Im Gegenzug forderten sie einen besseren Zugang zur Ölförderung in Russland. Rosneft und CNPC hätten gemeinsam «große Pläne», sagte ein Sprecher von Rosneft der Zeitung, lehnte allerdings jeglichen weiteren Kommentar dazu ab. Russlands drittgrößter Ölförderer will bei dem geplanten Börsengang 14,3 Prozent seiner Aktien platzieren und hofft auf einen Erlös von acht und 10,6 Milliarden Dollar. Gegen das Vorhaben laufen dem «HB» zufolge allerdings Klagen des zerschlagenen Konkurrenten Jukos. Wegen angeblicher Steuerschulden in Milliardenhöhe war die wichtigste Tochtergesellschaft Jugansneftegas vor eineinhalb Jahren in einer umstrittenen Auktion zwangsversteigert worden, um Teile der Steuernachforderung zu decken. Über eine Strohfirma gelangte das Unternehmen in Besitz des staatlichen Ölkonzerns Rosneft. (nz)