Jeder zehnte Benq-Mitarbeiter soll gehen
In Deutschland sind rund 3300 Menschen für Benq im Handy-Geschäft tätig. «Nach derzeitigem Planungsstand wären von diesen Überlegungen bis zu zehn Prozent der Belegschaft in Deutschland betroffen», sagte der Sprecher. Details stünden jedoch noch nicht fest. Zunächst werde Benq mit Arbeitnehmervertretern sprechen.
Zu den möglichen Hintergründen für den geplanten Stellenabbau sagte der Sprecher, es gebe gewisse Startschwierigkeiten. Die neuen Modelle seien nicht schnell genug auf den Markt gekommen. Zuletzt war der Anteil von Siemens-Benq-Geräten auf 3,5 Prozent gesunken. Mittelfristig strebt das taiwanesische Unternehmen einen Marktanteil von zehn Prozent an.
Ein Grund zur Sorge sei der schleppende Absatz nicht. Entscheidend sei das Weihnachtsgeschäft, betonte der Sprecher.
Noch im März hatte Benq-Mobile-Geschäftsführer Clemens Joos das Ziel bekräftigt, bis Ende 2006 die Gewinnzone erreichen zu wollen. Bei den geplanten Kosteneinsparungen von 500 Millionen Euro in diesem Jahr sei das Unternehmen im Plan, sagte er damals. Das neue Unternehmen hatte zum 1. Oktober 2005 den Geschäftsbetrieb aufgenommen. (nz)

