13. Mai 2006 15:26, ergänzt 16:17
Die Verhandlungen zwischen Telekom und Verdi sind geplatzt. Die Tarifparteien können nun einen Schlichter einschalten - das lehnt die Gewerkschaft aber ab. Die Proteste der Beschäftigten sollen erst einmal weitergehen.
und der Gewerkschaft Verdi spitzt sich zu. «Die Große Tarifkommission hat das Angebot der Telekom einstimmig abgelehnt und die Gespräche für gescheitert erklärt», sagte Verdi-Vertreter Ado Wilhelm am Samstag in Bonn. Die Tarifparteien können nun die Schlichtung anrufen, um einen Kompromiss zu erreichen - davon wolle die Gewerkschaft aber keinen Gebrauch machen. Unterdessen sollen die Proteste und Warnstreiks der Beschäftigten in der kommenden Woche fortgesetzt werden. Verdi betrachte das von der Telekom vorgelegte Angebot als Provokation, sagte Wilhelm. Dem Unternehmen gehe es wirtschaftlich gut, und den Beschäftigten werde eine Minusrunde angeboten.