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Bei Metro-Tochter Real bleibt die Wende aus

03. Mai 2006 08:53
Metro-Fahnen
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Der Einzelhandelskonzern Metro hat im ersten Quartal insbesondere im Ausland gut verdient. Die Konzern-Tochter Real rutschte dagegen tiefer in die roten Zahlen.

Der Einzelhandelskonzern Metro hat auch im ersten Quartal vor allem im Ausland gut verdient – die Werte des Vorjahres konnten jedoch nicht erreicht werden. Wie das Unternehmen am Mittwoch in Düsseldorf mitteilte, lag das Ergebnis vor Steuern und Zinsen bei 138 Millionen Euro nach 144 Millionen Euro im Jahr zuvor.

Der Umsatz stieg den Angaben zufolge um 4,8 Prozent auf 13,3 Milliarden Euro. Dabei legte das Unternehmen vor allem im Ausland zu. Hier betrug der Umsatzplus 13,2 Prozent auf 7,3 Milliarden Euro. Der Auslandsanteil wuchs auf 54,8 Prozent. In Westeuropa legte der Umsatz von Metro um acht Prozent zu. In Osteuropa sei ein Umsatzplus von 20,2 Prozent erzielt worden, während der Umsatz in Asien und Afrika um 28,7 Prozent gewachsen sei, hieß es.

«Fleisch-Skandal» belastet

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Die Ursache für den Rückgang beim Ergebnis lag bei der Metro-Tochter Real. Dort sank der Umsatz um sechs Prozent auf 2,3 Milliarden Euro. Laut Metro hat das Vorjahresquartal von der Werbekampagne «Neue Preiszeit» profitiert. Zudem hätten die späten Osterfeiertage und die Abgabe von Standorten das Geschäft beeinträchtigt, hieß es.

Beim operativen Ergebnis rutschte Real tiefer in die roten Zahlen. Nach einem Verlust von fünf Millionen Euro vor einem Jahr stieg das Minus auf 40 Millionen Euro. Real musste im vergangenen Jahr mit einem Fleisch-Skandal kämpfen. Demnach wurde in einigen Real-Filialen abgelaufenes Fleisch neu verpackt und mit einem neuen Haltbarkeitsdatum erneut in den Verkauf gebracht.

Der Konzern bestätigte am Mittwoch zudem die Prognosen für das laufende Jahr. So erwartet Metro weiterhin einen Umsatzanstieg von vier bis sechs Prozent. Der Gewinn je Aktie soll gleichzeitig um fünf bis acht Prozent zulegen. (nz)

 
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