netzeitung.deAllianz will bis 2007 nicht kündigen

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Allianz-Zentrale in München. (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Allianz-Zentrale in München.
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Allianz-Vorstand und Betriebsrat haben einen Sozialplan und einen zeitlich befristeten Kündigungsschutz vereinbart. Wie viele Stellen dem Konzernumbau zum Opfer fallen, ist nicht bekannt.

Die Allianz
wird beim bevorstehenden Stellenabbau in Deutschland bis mindestens Ende des kommenden Jahres auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten. Management und Betriebsrat einigten sich am Freitag auf diesen befristeten Kündigungsschutz und auf einen Sozialplan für betroffene Mitarbeiter. Werden bestimmte wirtschaftliche Ziele erreicht, gilt der Kündigungsschutz bis 2010.

«Das Unternehmen kann die Neuordnung nun zügig weiter vorantreiben, und die Mitarbeiter wissen, unter welchen Rahmenbedingungen das geschieht», sagte Allianz-Deutschland-Chef Gerhard Rupprecht in München. Betriebsratschef Norbert Blix sprach von einer «soliden finanziellen Unterstützung» für betroffene Mitarbeiter. «Das Gesamtpaket werden wir mittragen», sagte er.

Die Allianz will nun einvernehmliche Lösungen mit allen betroffenen Mitarbeitern finden. Kommt keine Einigung zu Stande, sind aber Änderungskündigungen in Verbindung mit dem Angebot eines Arbeitsplatzes in einer anderen Abteilung oder an einem anderen Standort nicht ausgeschlossen. Die vereinbarten Abfindungsangebote richten sich unter anderem nach Alter und Betriebszugehörigkeit

Die Allianz hat im Rahmen eines umfangreichen Konzernumbaus zum Jahreswechsel ihre Kranken-, Lebens- und Sachversicherung unter einem Dach gebündelt. Wie viele Arbeitsplätze dadurch wegfallen, will der Konzern spätestens im Juni mitteilen. In Arbeitnehmerkreisen war von bis zu 10.000 bedrohten Stellen die Rede. (nz)