netzeitung.dePischetsrieder sieht Hartz in der Verantwortung

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Bernd Pischetsrieder (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Bernd Pischetsrieder
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VW-Chef Pischetsrieder will von Lustreisen von Betriebsräten nichts gewusst haben. Die entsprechenden Konten habe außerdem nicht er, sondern der frühere Personalchef Hartz kontrolliert.

In der Lustreisen-Affäre des Autoherstellers Volkswagen
wurde am Mittwoch der Unternehmenschef Bernd Pischetsrieder von der Braunschweiger Staatsanwaltschaft vernommen. Wie die Justizbehörde mitteilte, wurde Pischetsrieder insbesondere zur Kostenstelle «1860» befragt, über die privat veranlasste Kosten abgerechnet worden sein sollen.
Pischetsrieder will nichts gewusst haben
Pischetrsieder habe bei der Befragung indes betont, er habe das betreffende Konto nicht kontrolliert, da es in die Zuständigkeit des im August letzten Jahres zurückgetretenen früheren Personalvorstands Peter Hartz gehörte. Pischetsrieder habe auch zu VW-Auslandsprojekten Stellung genommen. Zu den Details wurde indes Stillschweigen vereinbart worden, hieß es weiter.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt seit Mitte letzten Jahres in der VW-Affäre. Dabei geht es nicht nur um angeblich vom Unternehmen bezahlte Lustreisen für Betriebsräte, die damit angeblich auf Vorstandslinie gebracht werden sollten.

Außerdem geht es um ein weltweites Netzwerk von Tarnfirmen, über die angeblich Schmiergelder abgewickelt worden sein sollen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt insbesondere gegen den früheren Personalchef der VW-Tochter Skoda, Klaus Schuster, gegen Hartz und den früheren VW-Personalmanager Joachim Gebauer. (nz)