Montgomery kauft «Hamburger Morgenpost»
Ein Kaufvertrag mit den Eigentümern Hans Barlach und Josef Depenbrock sei am Freitag unterzeichnet worden, erläuterte der Sprecher. Die Übernahme stehe unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Bundeskartellamts. Die beteiligten Parteien rechneten damit, dass der Vertrag Ende Februar rechtskräftig werden könne. Eine Verkaufssumme wurde nicht genannt.
«Wir werden unsere Zeitungsgruppe sowohl durch organisches Wachstum als auch durch weitere Akquisitionen ausbauen», erklärten Montgomery und der frühere Bertelsmann-Manager Gerd Schulte-Hillen als Aufsichtsratsmitglieder der BV Deutschen Zeitungsholding. Der Kauf sei die «logische Weiterentwicklung», die mit dem Kauf des Berliner Verlages Ende 2005 begonnen habe, erklärten die neuen Eigner.
An der Deutschen Zeitungsholding sind Montgomerys Firma Mecom, die Beteiligungsgesellschaft Veronis Suhler Stevenson, Schulte-Hillen sowie Manager des Berliner Verlages beteiligt.
Konken forderte die Bundesregierung auf, dringend dafür zu sorgen, dass die Anteile ausländischer Investoren an deutschen Medienunternehmen auf maximal 49 Prozent begrenzt werden. «Ansonsten wird der deutsche Medienmarkt zum Spekulationsobjekt ausländischer Finanzhaie, die das deutsche Mediensystem ruinieren», sagte der DJV-Bundesvorsitzende. (nz)
