netzeitung.deAMD arbeitet wieder profitabel

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AMD-Chipproduktion in Dresden (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe AMD-Chipproduktion in Dresden
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Im Gegensatz zu seinem Rivalen Intel hat der US-Chiphersteller AMD im vergangenen Geschäftsquartal die Erwartungen nicht enttäuscht. Der Konzern erhöhte Umsatz und Gewinn kräftig.

Der amerikanische Chiphersteller Advanced Micro Devices (AMD) hat im abgelaufenen Geschäftsquartal deutlich mehr verdient und den Umsatz kräftig gesteigert. Wie das Unternehmen am Mittwochabend nach US-Börsenschluss im kalifornischen Sunnyvale mitteilte, erzielte AMD einen Gewinn von 21 Cent je Aktie. Im Vorjahreszeitraum hatte der Konzern noch einen Verlust von 30 Millionen Dollar oder acht Cent je Anteilsschein verbucht.

Der Umsatz des von Konzernchef Hector Ruiz geführten Unternehmens stieg im Berichtszeitraum um 45 Prozent auf 1,84 Milliarden Dollar. Damit übertraf der Konzern die Erwartungen der Analysten, die mit einem Umsatz von 1,66 Milliarden Dollar gerechnet hatten. AMD steigerte vor allem den Absatz seiner Chips für PCs und Laptops um fast 80 Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar.

AMD lockt Intel-Kunden
AMD habe im Berichtszeitraum die Marktanteile bei Server-, Desktop- und Mobilprodukten ausgebaut, teilte AMD-Finanzvorstand Robert Rivet mit. Er hob zudem hervor, dass AMD die Schulden erheblich reduziert habe. Intel hat eigenen Schätzungen zufolge beim Marktanteil etwa einen Prozentpunkt bei günstigen Desktop-PC verloren - nach Ansicht von Experten wohl an AMD.

Für das laufende Quartal rechnet die Nummer zwei nach Intel gegenüber dem Vorquartal mit einem leicht rückläufigen Umsatz. Das würde allerdings auf Jahressicht ein Umsatzplus von 70 Prozent bedeuten, hob AMD hervor.

Im vergangenen Geschäftsjahr legten die Erlöse um 17 Prozent auf 5,8 Milliarden Dollar zu bei einem Gewinn von 165,5 Millionen Dollar oder 40 Cent je Aktie. (nz)