Dresdner Bank plant erneut Arbeitsplatzabbau
25.11.2005
Herausgeber: netzeitung.de
Insgesamt habe die zum Allianz-Konzern
Vorstandsvorsitzender Herbert Walter hatte zuvor in einer Telefonkonferenz zum Thema Stellenstreichungen lediglich gesagt: «Ein Personalabbau ist möglich, aber noch nicht einschätzbar.» Die Zahl 2000 kursierte aber schon seit längerem durch die Presse.
Die Bank wolle die diesjährige Kostenbasis von gut fünf Milliarden Euro bis mindestens 2008 stabil halten, betonte Walter. Ende 2004 zählte die Bank 38.500 Beschäftigte, die sich rund 30.000 Stellen teilten. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres verminderte die Dresdner Bank die Zahl der Vollzeitstellen um 966 auf 29.188.
Die jüngsten Beschlüsse fallen vor dem Hintergrund, dass der Allianz-Vorstand mit der Ertragslage der Bank nicht zufrieden ist. Zwar stieg im dritten Quartal das operative Ergebnis gegenüber dem Vorjahresquartal um 26,7 Prozent auf 697 Millionen Euro. Die operativen Erlöse allerdings gingen um knapp zehn Prozent auf 4,4 Milliarden Euro zurück. Wir wachsen, aber dieses Wachstum wird noch von der Portfolio-Bereinigung verdeckt, sagte Dresdner-Chef Walter. (nz)

