15.11.2005
Herausgeber: netzeitung.de
Mitarbeiterin von Bosch
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Bei Bosch müssen weit mehr Beschäftigte um ihren Job fürchten als bislang angenommen. Im Hildesheimer Werk sollen nochmals mehrere Hundert Stellen gestrichen werden.
Der Autozulieferer Bosch will in seinem Werk in Hildesheim weitere 200 Arbeitsplätze abbauen. Bis Ende 2006 sollen insgesamt rund 360 Beschäftigte ihren Job verlieren. Das sagte ein Sprecher des Betriebsrates am Dienstag in Hildesheim. In dem Bosch-Werk sind derzeit etwa 1660 Mitarbeiter tätig.
Das Unternehmen begründete den Jobabbau mit der schlechten Auftragslage und den relativ hohen Personalkosten. Im Hildesheimer Werk werden unter anderem Starter für Kraftfahrzeuge hergestellt.
Wechsel im Führungsgremium Außerdem kommt es bei dem Autozulieferer zu einem Wechsel in der Führungsriege. Wie es weiter hieß, seien zwei neue Geschäftsführer berufen worden. In die zehnköpfige Geschäftsführung treten zu Beginn des nächsten Jahres Peter Tyroller und Volkmar Denner ein. Tyroller soll für den weltweiten Erstausrüstungsverkauf und den Automobiltechnik-Handel verantwortlich sein. Denner leitet die Bereiche Automotive Electronics, Energy and Body Systems. (nz)