netzeitung.deT-Com hat nicht mehr genug Arbeit

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T-Com-Chef Walter Raizner (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe T-Com-Chef Walter Raizner
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH

«Wir müssen uns der Tatsache stellen, dass harte Einschnitte zuweilen notwendig sind», verteidigt T-Com-Chef Raizner den geplanten Stellenabbau. Es gebe einfach nicht mehr genug Arbeit bei der Telekom.

Mit einem «tief greifenden technologischem Umbruch» und «deutlichen Kostennachteilen» hat T-Com-Vorstand Walter Raizner den geplanten Stellenabbau bei der Deutschen Telekom
verteidigt. «Schon heute besteht eine Diskrepanz zwischen erforderlichem Personalbedarf und tatsächlichem Personalbestand», schreibt Raizner in einem Brief an die Mitarbeiter, der der Netzeitung vorliegt.

Die Telekom hatte Anfang der Woche bekannt gegeben, in den kommenden drei Jahren 32.000 Arbeitsplätze abzubauen – am stärksten betroffen ist mit 20.000 Arbeitsplätzen dabei T-Com. Die Festnetzsparte erwirtschaftet zwar noch Gewinne – der Umsatz ist aber seit längerem rückläufig. Handy und Internet werden zunehmend zur Konkurrenz für den Festnetz-Telefonanschluss.

Telekom hat «Kostennachteile»
Das «Zusammenwachsen von bislang getrennten Technologien» sei bereits «in vollem Gange», erläuterte Raizner. Die «internen Strukturen» müssten überprüft werden, «ob sie den Anforderungen des Marktes noch entsprechen». Die Telekom habe zudem «im deutschen und europäischen Vergleich deutliche Kostennachteile, die wir auf Dauer nicht hinnehmen können», betonte Raizner.

Wie auch Konzern-Chef Kai-Uwe Ricke ist auch Raizner der Ansicht, dass «wir nicht mehr genug Arbeit für die heutige Zahl der Beschäftigten haben». Das traditionelle Geschäft «schrumpfe», betonte der T-Com-Chef: «Wir müssen uns der Tatsache stellen, dass harte Schnitte zuweilen notwendig sind, um die Zukunftsfähigkeit des gesamten Unternehmens langfristig zu sichern». (nz)