08.08.2005
Herausgeber: netzeitung.de
Rheinmetall-Chef Klaus Eberhardt
Quelle: Deutsche Presse-Agentur GmbH
Trotz eines Gewinnrückgangs im ersten Halbjahr bleibt der Rüstungskonzern Rheinmetall weiter optimistisch. Konzernchef Eberhardt bezeichnete den Umsatztrend als «positiv».
Der Autozulieferer und Rüstungskonzern Rheinmetall
hat in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres erwartungsgemäß weniger verdient als im Vorjahr. Wie das Unternehmen am Montag in Düsseldorf mitteilte, sank der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) auf 72 Millionen Euro nach 89 Millionen Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Analysten hatten im Vorfeld mit einem Rückgang auf 73,9 Millionen Euro gerechnet.
Als Grund nannte der Konzern neben dem Verkauf von Unternehmensteilen vor allem einmalige Kosten für den Teilrückkauf einer Anleihe. Der Umsatz lag im ersten Halbjahr den Angaben zufolge mit 1,617 Milliarden Euro ungefähr auf Vorjahresniveau. Experten hatten zuvor mit einem Rückgang auf 1,586 Milliarden Euro gerechnet.
Prognose bestätigtFür das laufende Jahr bestätigte das im M-Dax notierte Unternehmen seine Prognose. «Angesichts des positiven Umsatztrends und der starken Verbesserungen beim Auftragseingang sind wir für das Gesamtjahr weiter zuversichtlich», sagte Vorstandschef Klaus Eberhardt.
Der Auftragseingang verbesserte sich demnach auf Jahressicht um 22 Prozent auf 1,919 Milliarden Euro. Gestützt werde diese positive Entwicklung vor allem durch wichtige Auftragseingänge für die Rüstungssparte, sagte Eberhardt weiter. (nz)