De Posch will an ProSiebenSat1-Spitze bleiben
05.08.2005
Herausgeber: netzeitung.de
ProSiebenSat1-Chef Guillaume De Posch
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Auch nach der Übernahme durch Springer wird Guillaume de Posch die zweitgrößte deutsche TV-Kette führen: Vom Verlag gefragt, hat der Vorstandschef Ja gesagt. Thema: Springer kauft ProSiebenSat1 Friede Springer lässt sich Mehrheit durch Übernahme von ProSiebenSat1 nicht nehmen Nach Sanierung kommt Aus für ProSiebenSat1 Anleger empören sich über Springer-Angebot Springer wird mit ProSiebenSat1 verschmolzen Springer-Chef Döpfner ergreift mit Kauf von ProSiebenSat1 «einzigartige Gelegenheit» Springer sucht Geld für ProSieben-Kauf Springer-Verlag prüft Bücher von ProSiebenSat.1 ProSiebenSat.1 will noch mehr sparen Springer-Verlag hält Umsatz stabil
Auch nach der Übernahme durch den Axel Springer Verlag
wird Guillaume de Posch Vorstandschef der Senderkette proSienbenSat1 Media AG
bleiben. Die Nachrichtenagentur dpa berichtete am Freitag unter Berufung auf Unternehmenskreise, die Vorstände der Senderkette seien vom neuen Eigentümer gefragt worden, ob sie nach dem Kauf weitermachen wollten. Der Belgier habe bejaht.
Der Belgier De Posch steht seit dem Frühjahr 2004 an der Spitze der TV-Gruppe und war nach der Übernahme der Mehrheit am Unternehmen aus der Konkursmasse der Kirch-Gruppe als Sanierer geholt worden. Unter seiner Führung hatten zuletzt alle vier Sender des Konzerns schwarze Zahlen vorweisen können.
Döpfner will «erfolgreiches Team» haltenAuch der Springer-Verlag als neuer Eigner deutete an, mit der bisherigen Führung weitermachen zu wollen: Der künftige, verschmolzene Konzern verfüge «mit dem Management und den Mitarbeitern von ProSiebenSat1 über das beste und erfolgreichste Team im deutschen TV-Geschäft», sagte Vorstandschef Mathias Döpfner in München. Der Verlag betonte zudem vorsorglich, es gebe «keine Pläne, den Sitz oder die Standorte wesentlicher Unternehmensteile» der TV-Gruppe «zu verlegen». (nz)