Im paritätisch besetzten Aufsichtsrat scheinen vor allem Wulff und Peters über Kreuz zu liegen. Die IG Metall nimmt traditionell für sich in Anspruch, den Arbeitsdirektor vorschlagen zu dürfen. Allerdings ist der Einfluss der Gewerkschaft angesichts der Schmiergeld-Affäre um Tarnfirmen und angeblich geschmierte Betriebsräte in die Kritik geraten. Innerhalb der Gewerkschaft sorgt hingegen offenbar für Verärgerung, wie stark sich der CDU-Politiker Wulff im anlaufenden Bundestagswahlkampf nach vorne drängt.Ebenso unklar wie die Nachfolge ist derzeit die Frage, wann Hartz den Konzern tatsächlich verlässt. Seine Funktionen werden laut Aufsichtsrat zunächst vom Vorstandsvorsitzenden Bernd Pischetsrieder mit übernommen. Das Gremium hatte zudem mitgeteilt, die Frage einer Abfindung für Hartz habe «nicht zur Debatte» gestanden. Möglicherweise wird ihm das Gehalt aus dem noch zwei Jahre laufenden Vorstandsvertrag ausgezahlt. Danach steht dem heute 63-Jährigen die Rente zu, die der Volkswagen-Konzern seinem Führungskräften zahlt.