netzeitung.deIG-Metall-Chef schließt externen Hartz-Nachfolger nicht aus

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IG-Metall-Chef Peters kann sich einen externen Kandidaten als Nachfolger für VW-Personalchef Hartz vorstellen. Wichtig sei, dass er Erfahrung mitbringe und mit der Belegschaft umgehen könne. Thema: Schmiergeld-Affäre bei VW Millionenforderung aus Indien an VW Termin für Verhandlung über Gebauer-Kündigung Schuster will aus VW-Skandal Kapital schlagen SPD-Abgeordnete wieder bei VW tätig VW könnte Details zu Sanierung nennen Hartz-Nachfolger soll von außen kommen Experte fordert Piech zum Rücktritt auf «Zweifelhafte Positionen» in VW-Rechnungen Wulff fordert Wechsel in VW-Aufsichtsrat

Der Vorsitzende der IG Metall, Jürgen Peters, hat einen externen Nachfolger für Personalchef Peter Hartz nicht ausgeschlossen. «Selbstverständlich» sei auch ein konzernfremder Kandidat möglich, sagte Peters nach einer Sitzung der Betriebsratsvorsitzenden der deutschen VW-Werke am Dienstag in Frankfurt. Maßgeblich sei, dass er mit Belegschaften umgehen könne und Erfahrung mitbringe, betonte Peters.

Das Aufsichtsratspräsidium von VW

will am Mittwoch über das Rücktrittsangebot von Hartz entscheiden, der im Zuge der Schmiergeld-Affäre am Freitag vergangener Woche angeboten hatte, seinen Posten zu räumen. Peters ließ jedoch offen, ob bereits am Mittwoch über einen Nachfolger von Hartz beraten wird: «Wir werden sicherlich über das weitere Prozedere reden.» Zu möglichen Kandidaten wollte sich der IG-Metall-Chef allerdings nicht äußern.

Dagegen könnte nach Einschätzung des niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff (CDU) bereits am Mittwoch eine Entscheidung fallen. Es sei nicht ausgeschlossen, dass es bereits zu einem Votum kommt, sagte Wulff am Dienstag in Hannover. Vielleicht gebe es auch schon «nur einen Namen». Wulff vertritt im VW-Aufsichtsrat das Land Niedersachsen, welches 18 Prozent der Anteile hält und somit größter Aktionäre des Konzerns ist. (nz)