07. Jul 2005 10:27, ergänzt 14:22
Bei Vodafone besitzt nur jeder Hundertste Kunde ein UMTS-Handy. Die gesamten UMTS-Netze in Deutschland sind maximal zu zehn Prozent ausgelastet.
In Deutschland ist das Interesse an der neuen Mobilfunktechnik UMTS äußerst gering. Mehr als sechs Monate nachdem Vodafone den Start für den Massenmarkt verkündet hat, sind nur sehr wenige Kunden bereit, UMTS-Handys zu kaufen. T-Mobile, E-Plus und O2 hatten bis Ende April gerade 151.000 UMTS-fähige Geräte verkauft, wie das Wirtschaftsmagazin «Capital» berichtete. Das Magazin beruft sich dabei auf eine Erhebung der Gesellschaft für Konsumforschung (GFK).Ein wenig besser schneidet Konkurrent Vodafone ab: Nach Berechnungen von «Capital» hat der Zweite auf dem deutschen Markt 300.000 Geräte veräußert. Damit besitzt bei Vodafone aber nur jeder Hunderste Kunde ein UMTS-Gerät. Insgesamt hat Vodafone in Deutschland rund 27 Millionen Kunden.