netzeitung.deGutachter empfehlen Bahn höhere Preise

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Bahnchef Hartmut Mehdorn (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Bahnchef Hartmut Mehdorn
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Sollten Fahrscheine für den Fernverkehr der Bahn nicht teurer werden, müssen Kapazitäten abgebaut werden, meint der Wirtschaftsprüfer PwC. Konzernchef Mehdorn schließt Preiserhöhungen wegen hoher Öl- und Strompreise nicht aus.

Der Wirtschaftsprüfer PricewaterhouseCoopers (PwC) hält die Ticketpreise im Fernverkehr der Deutschen Bahn für zu gering. Um die Sparte in die schwarzen Zahlen zu bringen, ist demnach nicht nur eine bessere Auslastung der Zuge erforderlich, sondern auch eine dauerhafte Anhabung der Preise. Das berichtete die «Welt» am Donnerstag unter Berufung auf ihr vorliegenden Unterlagen. Im vergangenen Jahr hatte der Fernverkehr mit einem Verlust von 260 Millionen Euro zum Konzernergebnis beigetragen.

Bahnchef Hartmut Mehdorn hatte auf der Bilanzpressekonferenz am Mittwoch Preiserhöhungen nicht generell ausgeschlossen und damit frühere Aussagen bekräftigt. Mehdorn verwies auf die andauernd hohen Kosten seines Unternehmens für Strom und Öl. Sollten sie weiter steigen, könnten sie an die Kunden weitergegeben werden. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen, betonte Mehdorn. (nz)