Österreich ängstigt sich offenbar vor Lufthansa
In Finanzkreisen kursiere hartnäckig das Gerücht, dass die Länder Niederösterreich und Wien fieberhaft am Aufbau eines «Österreich Konsortiums» zur Beteiligung an der AUA arbeiteten, hieß es in dem Bericht. Damit soll ein Einstieg der größten deutschen Fluggesellschaft verhindert werden. Auch der Flughafen Wien sei eingebunden und habe bereits Anteile an der AUA erworben.
Die Staatsholding ÖIAG, die mit knapp 40 Prozent größter Einzelaktionär der AUA ist, weiß dem Bericht zufolge nichts von den Plänen der Länder. «Es gibt seitens ÖIAG kein Projekt in diese Richtung. Die ÖIAG ist laut Regierungsauftrag nicht zu einer Abgabe befugt und kann daher zu diesen Themen auch nicht Stellung beziehen», hieß es weiter.
Am kommenden Dienstag will die Schweizer Regierung nach den Sitzungen des Verwaltungsrates der Swiss und des Lufthansa-Aufsichtsrates über den Verkauf der Swiss entscheiden. Das sagte ein Regierungssprecher am Freitag in Bern. (nz)

