netzeitung.deOpel-Bänder stehen wegen Bush-Besuch still

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Opel lässt die Produktion am Mittwoch ausfallen. Wegen der Schutzvorkehrungen beim Besuch von US-Präsident Bush sei nicht sicher, dass Mitarbeiter und Material pünktlich ankommen.

Der Besuch des US-Präsidenten, George W. Bush, im Rhein-Main-Gebiet am kommenden Mittwoch legt große Teile der Region lahm. Die gewaltigen Sicherheitsvorkehrungen, die zu gewaltigen Straßensperrungen und Zugausfällen bei der Bahn führen, belasten auch den Autohersteller Opel in Rüsselsheim. Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, wird die Produktion am Mittwoch wegen des Bush-Besuchs ausfallen.

Auf Grund der Verkehrsbehinderungen könnten weder das pünktliche Erscheinen der Mitarbeiter noch die rechtzeitige Anlieferung von Material sichergestellt werden, hieß es zur Erklärung. Betroffen seien rund 5000 Mitarbeiter und damit etwa ein Drittel der gesamten Belegschaft. Die Schichten sollen an den beiden kommenden Samstagen nachgeholt werden.

Treffen am Mittwoch
Bush trifft am Mittwoch Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) in Mainz und besucht zudem die US-Armee in Wiesbaden. Die Polizei von Rheinland-Pfalz und Hessen plant in dem Großraum Absperrungen. Um Anschlägen vorzubeugen, wurden gleich drei verschiedene Routen vom Frankfurter Flughafen nach Mainz ausgewählt. (nz)