netzeitung.deHewlett-Packard will massiv Stellen in Deutschland abbauen

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Der US-Computerkonzern Hewlett-Packard will sich in Deutschland von einem Teil seiner Belegschaft trennen. Betriebsbedingte Kündigungen will das Unternehmen dabei vermeiden.

Der Computerkonzern Hewlett-Packard (HP) will in Deutschland bis zu 350 Stellen streichen. Das berichtete die «Wirtschaftswoche» am Mittwoch vorab aus ihrer jüngsten Ausgabe. Beschlossen sei bereits die Auflösung der HP- Niederlassung in Köln mit rund 160 Beschäftigten, hieß es.

Ob es Entlassungen gebe und welche weiteren Niederlassungen und Bereiche von dem geplanten Personalabbau betroffen seien, stehe noch nicht fest, berichtetet das Magazin unter Berufung auf die HP-Zentrale in Böblingen. HP-Deutschland-Chef Uli Holdenried wolle mit dem Schritt die Zahl der Standorte konsolidieren.

«Durch die Übernahme von Triaton und diverse Outsourcing-Verträge ist HPs Mitarbeiterzahl in Deutschland im vergangenen Jahr von 7400 auf fast 10.000 gewachsen - da müssen wir Anpassungen vornehmen», begründet ein nicht namentlich genannter HP-Manager laut «Wirtschaftswoche» die Maßnahmen. Kündigungen sollen so weit wie möglich durch interne Versetzungen vermieden werden. (nz)