netzeitung.deMLP schließt strategische Kooperation mit Bankgesellschaft Berlin aus

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MLP-Chef Schroeder-Wildberg (Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe MLP-Chef Schroeder-Wildberg
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

MLP-Chef Schroeder-Wildberg hat Gerüchte um eine Kooperation mit der Berliner Bankgesellschaft zurückgewiesen. Auch sei keine Vertriebspartnerschaft geplant.

Der Finanzdienstleister MLP
ist Spekulationen über eine strategische Beteiligung der Berliner Bankgesellschaft (BGB) entgegen getreten. «Angesichts der Tatsache, dass es sich lediglich um fünf Prozent handelt, halte ich die Diskussion über eine strategische Investition für überzogen», sagte Unternehmenschef Uwe Schroeder-Wildberg dem «Handelsblatt», wie die Zeitung am Dienstag berichtete.

Er halte auch eine schrittweise Übernahme durch die BGB für unmöglich. Zudem werde Großaktionär und Gründer des Unternehmens, Manfred Lautenschläger, seine Beteiligung von fast 30 Prozent nicht veräußern, fügte Schroeder-Wildberg hinzu. Die BGB hatte vergangene Woche mitgeteilt, ihren Anteil an dem Heidelberger Finanzdienstleister auf 5,03 Prozent zu erhöhen. Experten spekulierten darauf hin, dass die BGB ihre Investmentprodukte bei MLP platzieren wolle. Vertriebsthemen seien bislang allerdings noch nicht diskutiert worden, fügte Schroeder-Wildberg hinzu.

Transparente Vergütung
Gleichfalls kündigte er an, die Vergütung der Manager offen legen zu wollen. «Ich halte die Diskussion für überhitzt. Aber wir werden unsere Gehälter bereits in diesem Jahr einzeln offen legen», sagte er weiter. Vergangene Woche hatte bereits Konkurrent AWD mitgeteilt, einen Einblick in die Managementgehälter zu gewähren.

Schroeder-Wildberg bestätigte zudem sein Ziel bis 2007 bei Umsatz und Gewinn jährlich zweistellig zu wachsen. Die Gewinne sollen dabei überproportional steigen. Gleichfalls kündigte er an, die Lebensversicherungstochter MLP Leben verkaufen zu wollen, damit sich das Unternehmen stärker als unabhängiger Finanzdienstleister positionieren könne. (nz)