19. Nov 2004 09:03
Die FAZ hat den Sprung in die Gewinnzone geschafft. Hoffnung setzt der Verlag in ein wachsendes Anzeigengeschäft.
In den vergangenen drei Jahren hat die FAZ-Verlagsgruppe den Angaben zufolge einen Verlust von 100 Millionen Euro erwirtschaftet – davon 16 Millionen im Jahre 2003. «Die schmerzlichen Anpassungen» seien nun durchgestanden, sagte Bernhardt. Dazu gehörten unter anderem der Verkauf von Beteiligungen und zahlreiche betriebsbedingte Kündigungen. Bernhardt zufolge solle künftig vor allem das Kerngeschäft zum Wachstum beitragen. Bei FAZ und Sonntagszeitung werde dies durch ein mittelfristig wieder wachsendes Anzeigengeschäft möglich. Der Stellenmarkt sei nicht weitgehend ins Internet abgewandert, meinte Bernhardt.
Kurzfristig sieht Bernhard die Werbekonjunktur jedoch skeptisch. «Wir sind in der Zeitungsbranche klug beraten, uns auf das Ist 2004 einzustellen, wenn wir die Erlösseite 2005 planen», sagte er. (nz)