10.000 Stellen bei Opel und Saab bedroht
07.10.2004
Herausgeber: netzeitung.de
GM beschäftigt in Europa bei seinen Töchtern Opel, Saab und Vauxhall derzeit 62.000 Menschen, wie es weiter hieß. Anfang 2002 habe sich GM allerdings vorgenommen, die Zahl der Mitarbeiter auf rund 53.000 zu reduzieren. Außerdem schreibe GM in Europa noch immer rote Zahlen: Im laufenden Jahr werde ein dreistelliger Millionenbetrag anfallen.
General Motors wollte den Bericht weder bestätigen noch dementieren. Die Zahl von 10.000 bedrohten Arbeitsolätzen sei reine Spekulation, sagte ein Sprecher am Donnerstag in Zürich.
Der für das Europageschäft Verantwortliche Manager Fritz Henderson wolle deshalb den neuen Sanierungsplan Ende des Monats vorlegen, berichtete die Zeitung weiter. Bislang war das für November vorgesehen.
Dabei stehen die Chancen für Opel in Rüsselsheim schlecht. GM-Chef Rick Wagoner hatte Anfang der Woche die Produktivität kritisiert. Doch auch das Saab-Werk im schwedischen Trollhättan ist gefährdet. Eine Schließung des Werks in Rüsselsheim ließe sich allerdings besser vermarkten, so die Zeitung. Denn in Verwaltung und Forschung würden rund 15.000 der insgesamt 20.000 Stellen am Standort erhalten bleiben. Gegen Schweden sprächen aber die älteren Anlagen sowie die schlechte geographische Lage. (nz)

