Time Warner gibt Kampf um MGM auf
Damit bleibt als einziger Interessent der japanische Elektronikkonzern Sony. Dieser hatte am Wochenende einem Bericht des «Wall Street Journal» (WSJ) zufolge sein Übernahmeangeobt für das Hollywood-Studio auf rund fünf Milliarden Dollar zu erhöht. Damit habe das von Sony geführte Bieterkonsortium seine Offerte von 11,25 auf zwölf Dollar pro Aktie und damit auf insgesamt rund 4,7 Milliarden Dollar erhöht. Das Angebot beinhaltet demnach auch die Übernahme von MGM-Schulden in Höhe von zwei Milliarden Dollar. Time Warner biete hingegen rund elf Dollar pro Aktie und damit insgesamt 4,5 bis 4,6 Milliarden Dollar.
Kommt der Verkauf zu Stande, wäre es bereits das dritte Mal seit 1970, dass Kerkorian seine Anteile an MGM abstößt. Dass das Geschäft abgeschlossen werde, sei aber immer noch nicht sicher, hieß es im «WSJ» weiter. Seit 1996 habe Kerkorian mehrmals über einen Verkauf seiner Anteile nachgedacht, habe aber nie den von ihm geforderten Preis erhalten. (nz)

