08. Sep 2004 12:00, ergänzt 16:12
Noch am Mittwoch könnte ein vorläufiger Insolvenzverwalter für die Nachrichtenagentur ddp bestimmt werden. Die Suche des Unternehmens nach neuen Finanzquellen war vergeblich.
. Im September vergangenen Jahres schließlich hatte Geschäftsführer Lutz Schumacher ddp zusammen mit Kollegen im Zuge eines so genannten Management-Buy-Out (MBO) erworben. Zuletzt hatte es Medienberichte gegeben, denen zufolge der Wiener Bauunternehmer Hanno Soravia der angeschlagenen Nachrichtenagentur mit einem Millionenkredit unter die Arme greifen musste, obwohl Schumacher bereits im Zuge des MBO ein Darlehen von ProSiebenSat.1 erhalten habe. ddp beschäftigte zuletzt gut 150 sowie etwa 200 freie Mitarbeiter. (nz)