netzeitung.dePreisspanne für Postbank-Aktien festgelegt

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'Ein solides Investment': Post-Chef Zumwinkel (Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe 'Ein solides Investment': Post-Chef Zumwinkel
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Die Postbank-Aktie wird teurer angeboten als von Analysten erwartet. Die Zeichnungsfrist für die Papiere der Post-Tochter beginnt am Montag und endet voraussichtlich am 18. Juni.

Die Deutsche Post
will ihre Tochter Postbank zum Preis von 31,50 bis 36,50 Euro je Aktie an die Börse bringen. Das teilte der Konzern am Sonntag in Bonn mit. Demnach hat sich der Vorstand der Deutschen Post gemeinsam mit den beiden Konsortialführern Deutsche Bank
und Morgan Stanley auf die Preisspanne verständigt.

Die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) kritisiert die Preisspanne: «Die Preisspanne liegt erstaunlich hoch», sagte SdK-Geschäftsführerin Reinhild Keitel der «Berliner Zeitung», wie das Blatt am Montag berichtete. Ein niedrigerer Preis wäre angemessener gewesen, sagte Keitel. «Schließlich sollte man sich in Erinnerung rufen, dass Anleger mit Aktien des Bundes in der Vergangenheit wenig Freude hatten.»

Zumwinkel optimistisch
Postchef Klaus Zumwinkel begrüßte die Einigung mit den Banken und sieht in der Postbank «ein solides und wachstumsorientiertes Investment», wie er sagte. Überdies sei er erfreut über die Einschätzung der Investoren, mit denen die Mitglieder des Konsortiums im Zuge der Vorvermarktung Gespräche führten. «Die Rückmeldungen überzeugen uns, dass die nun gefundene Preisspanne die richtige ist», sagte Zumwinkel.

Die Aktien können von Montag an bis voraussichtlich Freitag, 18. Juni, gezeichnet werden, hieß es weiter. Der Börsengang ist für den 21. Juni geplant. Analysten waren von einer Preisspanne zwischen 26,00 und 32,00 Euro ausgegangen. (nz)