«Bis 60 Prozent der geplanten Kürzungen»:
GM bürdet Opelanern Hauptlast des Abbaus auf
«Wir werden schwierige Entscheidungen treffen müssen», sagte er lediglich. «Wir erwarten einen Beitrag der Mitarbeiter und hoffen, Hilfe von den Regierungen zu bekommen», sagte der Opel-Chef. Klar ist nach seinen Aussagen aber, dass die Opel-Beschäftigten in Deutschland die Hauptlast des Stellenabbaus bei Sanierung des Autobauers tragen sollen.
Reilly sagte, die Kapazität der europäischen GM-Tochter solle um etwa 20 Prozent heruntergefahren werden. Alle vier deutschen Standorte sollen erhalten bleiben. «Unsicher» sei nach wie vor die Zukunft des Astra-Werkes im belgischen Antwerpen. Eine Arbeitsgruppe solle verschiedene Möglichkeiten für den Standort ausloten.
Reilly drängte die Arbeitnehmervertreter zu einem schnellen Entgegenkommen. Das Unternehmen habe zugesichert, bis Mitte Dezember keine einseitigen Fakten zu schaffen. Dann sollten die Gespräche über den Beitrag der Arbeitnehmer abgeschlossen sein. Die Sanierungskosten beziffert Reilly auf rund 3,3 Milliarden Euro, die für den Kapazitätsabbau sowie Investitionen benötigt würden. (dpa/AP/nz)

