Fränkische Unternehmer dürfen Namen mitnehmen:
Küchen-Sparte von Quelle findet Käufer
Trotz des Verkaufs der Marke «Quelle» an die Hamburger Otto Group darf die KüchenQuelle weiterhin den Namensbestandteil des abgewickelten Fürther Versandhauses benutzen. «Otto hat sich sehr anständig verhalten und uns erlaubt, die Wort- und Bildmarke 'KüchenQuelle' weiterzuverwenden», erläuterte Streng. Auch der Markenname «Privileg» darf weiter genutzt werden.
Die Rettung des bundesweit agierenden Küchenhändlers hatte nach Angaben der neuen Eigentümer bis zuletzt auf Messers Schneide gestanden. Erst wenige Minuten vor Bekanntgabe der Übernahme sei eine Liefervereinbarung mit dem Küchengerätehersteller Electrolux erzielt worden, sagte der stellvertretende KüchenQuelle-Geschäftsführer Christian Bühler.
Das Unternehmen sei damit in vollem Umfang lieferfähig. «Kunden können noch vor Weihnachten mit der Auslieferung ihrer Küche rechnen», betonte Streng. Auch Ratenzahlungen seien wieder möglich. Die Nürnberger Teambank habe sich bereiterklärt, die Finanzierung der Ratenkäufe zu übernehmen. Der Nürnberger Wirtschaftsreferent Roland Fleck sprach von einem guten Tag für den Standort. (dpa/AP)

