Die Unternehmen, zu denen auch RWE gehört, lehnten einen Kommentar gegenüber der Zeitung ab. Das Kartellamt teilte mit, eine Entscheidung werde noch in diesem Jahr angestrebt. Die Unternehmen hätten ein Interesse an Zugeständnissen, weil sie eine Missbrauchsverfügung fürchten, heißt es in dem Bericht weiter. Laut «Handeslblatt» sind unter anderem folgende Gasversorger betroffen: Töchter von Eon und RWE, die Berliner Gasag, die Rheinenergie aus Köln oder die Stadtwerke Düsseldorf.
Das Kartellamt könne Unternehmenskreisen zufolge ohnehin nur 35 bis 40 Prozent seiner ursprünglichen Forderungen durchsetzen. Der Versorger Eon hatte sich bereits Anfang Oktober mit den Wettbewerbshütern geeinigt. (nz/dpa)