Hintergrund zur Postbank:
Ein verlässlicher Gewinnbringer
11.09.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Begehrtes Objekt: Die Postbank
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Die von der Deutschen Bank umworbene Postbank zählt knapp 15 Millionen Privatkunden und bertreut etwa 17 Millionen Sparkonten. Ihr Marktwert liegt derzeit bei mehr als sieben Milliarden Euro.
Die Postbank ist mit rund 14,4 Millionen Kunden gemessen an der Zahl die größte Privatkundenbank in Deutschland. Das Geldinstitut gehört mehrheitlich (50 Prozent plus eine Aktie) zur Deutschen Post. Die Postbank ist an der Börse im Aktienindex Dax notiert - der Marktwert liegt zur Zeit bei mehr als sieben Milliarden Euro. Seit gut einem Jahr wird die Bank mit Zentrale in Bonn von Vorstandschef Wolfgang Klein gesteuert.
Mit ihren Standorten in rund 850 früheren großen Post-Filialen, die sie in eigener Regie führt, hat die Postbank auch ein dichtes Filialnetz in Deutschland. Betreut werden gut 17 Millionen Sparkonten und rund 4,9 Millionen Girokonten. In ihrem Angebot hat sie alle wesentlichen Bankprodukte vom Zahlungsverkehr über Kredite und Geldanlagen, Investmentfonds, Versicherungen, Baufinanzierung, Vermögensberatung bis hin zum Online-Wertpapiergeschäft.
Verlässlicher GewinnbringerDer Jahresüberschuss lag 2007 bei rund 870 Millionen Euro. Die Post-Tochter war damit, wie auch schon in den Jahren davor, ein wichtiger und relativ stabiler Gewinnbringer für den Post-Konzern insgesamt. Für dieses Jahr erwartet die Postbank ein operatives Ergebnis vor Steuern (ohne Sondereffekte) von 1,1 bis 1,2 Milliarden Euro.
Die Postbank ging 1990 im Zuge der Postreform aus den Postbankdiensten der alten Deutschen Bundespost hervor. Seit 1. Januar 1995 firmiert sie als Aktiengesellschaft. Der Börsengang erfolgte im Juni 2004 (Aktien-Ausgabekurs: 28,50 Euro - derzeit um die 45 Euro). Aktuell sind bei der Postbank rund 21 000 Mitarbeiter beschäftigt. (dpa)