Netzeitung Logo

 
DruckenVersenden
 

Kooperation bis 2016: 

Adidas kleidet russische Fußballer ein

05. Sep 2008 17:08
Viele Schuhkartons mit drei Streifen gehen künftig nach Russland
Bild vergrößern
Bei der Europameisterschaft kamen sie ins Halbfinale: Die «Sbornaja» wird ein attraktiver Werbeträger. Das beweist der Ausrüstervertrag, den der deutsche Sportartikelhersteller in diesen Tagen in Moskau abschließt.

Der deutsche Sportartikelhersteller adidas steht in Russland laut Moskauer Medien vor einem Millionendeal. Das Unternehmen habe sich mit dem russischen Fußballverband RFS auf eine Kooperation bis 2016 geeinigt, berichteten die Zeitungen «Kommersant» und «Wedomosti» am Freitag übereinstimmend. Für den «größten Sponsorenvertrag in der Geschichte des russischen Sports» zahle adidas zwischen 70 und 100 Millionen Euro. Der bisherige Ausrüster der «Sbornaja», der US-Sportartikelhersteller Nike, bestätigte der Presse, dass sein Vertrag mit dem RFS am 31. August ausgelaufen war.

Der russische Fußballverband, der adidas auf seiner Internetseite bereits als Sponsor präsentiert, werde unter anderem am Erlös des Verkaufs von Nationalmannschaftstrikots beteiligt, hieß es. Zudem sei im Unterschied zum bisherigen Nike-Kontrakt mit adidas ein Bonus vereinbart worden, sollte die «Sbornaja» wie bei der Fußball-Europameisterschaft im Juli die Endphase eines großen Turniers erreichen. Gerade der jüngste EM-Erfolg, als Russland erst im Halbfinale gescheitert war, habe den Weg für «vorteilhaftere Bedingungen» frei gemacht. Nach Verbandsangaben wird der neue Vertrag feierlich am Montag in einem Moskauer Luxushotel unterzeichnet.

Eines ihrer ersten Länderspiele in der neuen Ausrüstung soll die russische Auswahl im Oktober gegen Deutschland bestreiten. Die Moskauer Zeitung «Sport-Express» veröffentlichte bereits Fotos von Spielern in adidas-Kleidung. Das Stammhaus des Unternehmens in Herzogenaurach wollte die Berichte nicht kommentieren. adidas will spätestens im kommenden Jahr in Russland und der GUS den Umsatz auf über eine Milliarde Dollar (645 Mio Euro) steigern. «Bis 2010 werden Russland und seine Nachbarstaaten unser größter Markt in Europa sein», hatte Konzernchef Herbert Hainer im Mai in Moskau gesagt. (dpa)

 
Drucken
VersendenSocial Bookmark Mister Wong Yigg Google del.icio.us Oneview Webnews
 
Zu weiteren Bildergalerien
Zu weiteren Bildergalerien
 
Wirtschaftssysteme rund um den Globus: 
Die Varianten des Kapitalismus
Erwartungen an den Weltfinanzgipfel: 
Große Runde, kleiner gemeinsamer Nenner
Live Top 5
netzeitung.de auf Ihrer iGoogle-Seite
Sie müssen JavaScript aktiviert und Flash 8 installiert haben, um diese Seite in vollem Umfang nutzen zu können.
Immobiliensuche
Immobilien
immonet
Aus anderen Ressorts

Geschäftsführer: Dr. Robert Daubner | Chefredakteurin: Domenika Ahlrichs | Impressum | Datenschutz
NZ Netzeitung GmbH · Karl-Liebknecht-Str. 29 · 10178 Berlin · Tel.: 030 23 27 6840 · Fax: 030 23 27 6874
Alle Rechte © 2008 NZ Netzeitung GmbH
 
Vermarktung: DZH Online Media Sales Group GmbH
 
IT & Security by Procado
 
[ai:ti]-Quotes&Charts: IT Future AG
Quellen der Börsendaten: IT Future AG, Standard&Poor's Comstock Inc. und weitere.