Der von Mattel losgetretene Rechtsstreit läuft bereits seit rund vier Jahren. «Bratz»-Erfinder Bryant hatte Mattel 1998 verlassen und kehrte 1999 zu dem Spielzeug-Riesen zurück. Er gab an, die Idee zu den «Bratz»-Puppen sei ihm in der Zwischenzeit gekommen. Im Juli sah das Gericht es jedoch als erwiesen an, dass Bryant sich unter anderem den Namen «Bratz» bereits als Mattel-Beschäftigter ausdachte. Ansprüche von Mattel gegen ihn persönlich hatte der Designer im Mai mit einem Vergleich beigelegt. Das «Wall Street Journal» berichtete unter Berufung auf Anwälte, über die zentrale Frage, ob MGA weiter die «Bratz»-Puppen herstellen darf, könnte der Richter später entscheiden, vorausgesetzt Mattel treibe den Fall weiter voran. MGA-Chef Isaac Larian kündigte Wiederstand gegen die Gerichtsentscheidungen zu Gunsten von Mattel an. MGA ist auch Hauptaktionär des deutschen Puppenherstellers Zapf Creation. (dpa)