An die Öffentlichkeit gelangt war der Skandal um den illegalen Handel mit Kundendaten, als vor einer Woche die Bankdaten von 17.000 Menschen auftauchten. Möglicherweise wurde mit diesen Daten betrügerisch Geld von Kunden abgebucht.Inzwischen meldeten sich viele Betroffene. Dem Bundesverband der Verbraucherzentralen liegen Hunderte von Beschwerden von Menschen vor, bei denen 50 bis 100 Euro illegal abgebucht worden seien. Der in Schleswig-Holstein publik gewordene Fall von 17 000 illegal gehandelten Daten sei nur die Spitze eines Eisberges, sagte der Verbandsvorsitzende Gerd Billen.
«In Deutschland findet ein illegaler Datenhandel in ungeheuerem Ausmaß statt.» Die Bundesregierung will zunächst die Ermittlungen über den mutmaßlichen Missbrauch von 17 000 Daten abwarten. Das Callcenter-Forum Deutschland verurteilte den illegalen Adresshandel.