18. Aug 2008 12:05
Der frühere Monopol-Konzern verliert immer mehr von seinem Markt-Schwergewicht: Wie ein Magazin berichtet, muss die Telekom immer mehr seinen DSL-Wettbewerbern weichen.
Die Gründe für den weiteren Kundenschwund sind dem Bericht zufolge unter anderem zusätzliche Erfolge der DSL-Wettbewerber nun auch auf dem Land, da die Telekom ihnen dort neuerdings DSL-Anschlüsse mit ihrer Technik schalten muss. Außerdem belaste der Aufschwung der Kabel-TV-Firmen und eine massive Zunahme der Kunden, die nur noch einen Mobilfunkvertrag haben, die Telekom. Laut «Capital» will die Telekom die Zahl der derzeit 24.000 Service-Techniker, die Kundenbesuche machen, ab 2009 abbauen, weil ab dann weniger neue DSL- Verträge zu schalten sind. Die Details des neuen Abbauplans seien noch offen. Bei den 16.000 Technikern im Netzbetrieb könnte dem Magazin zufolge ab 2011 jede zweite Stelle wegfallen, wenn die gesamten Netze auf vollautomatische Digitaltechnik umgestellt worden seien.
Ein Telekom-Sprecher bestätigte am Sonntag, dass die Telekom das Netz auf die sogenannte IP-Technologie umstelle. Welche Konsequenzen dies etwa beim Personal haben werde, sei noch nicht absehbar. (dpa)