Eine Sprecherin der Arbeitsagentur sagte, illegale Jobs dürften in der Jobbörse nicht angeboten werden. «Wir können das nie gänzlich verhindern», räumte sie jedoch ein. Arbeitgeber könnten auf der Plattform selbst Stellenangebote aufgeben, ein Qualitätsteam der Bundesagentur prüfe diese täglich mit automatischer und manueller Suche. Rechtswidrige Angebote würden bei ihrer Entdeckung sofort entfernt. Da aber jeden Tag über 16.000 neue Inserate aufgegeben würden, sei eine vollständige sofortige Prüfung nicht möglich, ergänzte die Sprecherin.
Hier setze die Bundesagentur auch auf Hinweise von Kunden. Ein zunehmender Missbrauch der Jobbörse sei aber nicht zu beobachten. Seit Jahresbeginn ist Werbung für Glücksspiele jeglicher Art über Telefon, Internet und Fernsehen gesetzlich verboten. Laut Verbraucherschützern suchen Firmen aber Wege, um das Verbot zu umgehen. (nz/AP)