Wachsen konnte der Konzern vor allem in Asien, Europa und Lateinamerika. In Nordamerika belief sich das Umsatzminus in Euro nach Ablauf der ersten sechs Monate aber auf 19 Prozent. Hauptursache hierfür ist der schwache US-Markt, der die gesamte Branche in Atem hält. Aber auch der schwache US-Dollar trug seinen Teil bei. Währungsbereinigt belief sich der Rückgang auf 8 Prozent. Besonders betroffen durch die US-Schwäche war die amerikanische Tochter Reebok. Deren Auftragsbestände lagen Ende des zweiten Quartals konzernweit um 21 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres.«Unsere Performance ist Weltklasse, insbesondere wenn man die schwierigen gesamtwirtschaftlichen Bedingungen bedenkt», kommentierte Vorstandschef Herbert Hainer die Ergebnisse. Zufrieden zeigte sich Hainer vor allem mit dem Abschneiden der Marke Adidas, die von der Fußball-EM profitieren konnte. Auch Reebok dürfte sich in der zweiten Jahreshälfte verbessern, sagte er.