Der schwache Dollar steuerte einen Gutteil zum Umsatzwachstum außerhalb des US-Heimatmarktes bei. Die internationalen Erlöse stiegen um 47 Prozent, währungsbereinigt noch um 34 Prozent. Amazon erzielt mittlerweile fast die Hälfte seiner Umsätze im Ausland. Deutschland ist einer der weltweit wichtigsten Märkte. Allerdings stieg der Umsatz von Amazon auch in den USA um gut ein Drittel, damit widerlegte das Unternehmen Befürchtungen, besonders unter der lahmenden Konjunktur in den Vereinigten Staaten zu leiden.Das Geschäft mit Medien wie Büchern, Musik und Filmen wuchs von April bis Juni um 31 Prozent. Elektronik und andere Waren des immer breiteren Sortiments legten noch stärker um 58 Prozent zu und machen inzwischen bereits knapp 38 Prozent des Konzernumsatzes aus. Im laufenden dritten Quartal rechnet Amazon mit einem Umsatz zwischen 4,20 und gut 4,4 Milliarden Dollar bei einem operativen Gewinn zwischen 115 und 160 Millionen Dollar. (nz/dpa)