Icahn plant, auf der für den 1. August angesetzten Yahoo-Hauptversammlung den Verwaltungsrat abwählen zu lassen und mit Unterstützung seiner eigenen Gefolgsleute doch noch ein Geschäft mit Microsoft zu erzwingen. Er setzt zudem auf eine ganze Reihe von Aktionären, die über das Ausschlagen des ersten Übernahme-Angebots von Microsoft in Höhe von zuletzt 33 Dollar pro Aktie verärgert sind. Auch Yahoo führte Berichten zufolge immer wieder Gespräche mit AOL aus dem Time-Warner-Konzern. Timer Warner sucht nach einer neuen Strategie für das schlecht laufende Internet-Geschäft. Es sei allerdings unwahrscheinlich, dass irgendein Geschäft mit AOL vereinbart werde, bevor die Yahoo-Aktionäre nicht eine Entscheidung getroffen haben, sagte Richard Greenfield, Analyst bei Pali Capital der «New York Times». «Ich sehe nicht, warum irgendjemand sich jetzt bewegen sollte, wo all die Bruchteile so wie sie sind auf dem Schachbrett verteilt sind.» (dpa)