Die deutschen Hersteller konnten in den USA mit kleineren Autos punkten: Daimler meldete ein Verkaufsplus von 12,9 Prozent, praktisch allein dank des Kleinstwagens Smart, der erst seit Mitte Januar in den USA verkauft wird. BMW war mit dem Mini erfolgreich, verlor aber insgesamt 11 Prozent. Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) appellierte an die Politik, noch deutlichere Anreize für die Verbraucher zum Kauf von umweltfreundlichen Neuwagen zu setzten. Die Bürger würden zurzeit nicht sehen, dass sich der Kauf eines abgasärmeren, verbrauchsgünstigeren Pkws lohne, teilte der Verband mit.
Die Zeit relativ günstiger Kleinwagen könnte allerdings bald vorbei sein. Hohe Stahl- und Energiekosten werden die Preise nach Einschätzung des VDA vielleicht schon bald in die Höhe treiben. «Wir sehen die Rohstoffsituation mit Sorge», sagte VDA-Präsident Matthias Wissmann am Mittwoch in Berlin. Sollte der Trend ungebremst anhalten, würde sich das auch auf die Preise auswirken. Gerade bei Kleinwagen gebe es nur einen geringen Spielraum. (nz/dpa/AP)