Es gehe darum, die Abläufe bei der Lufthansa zu behindern. «Aber ab mittags kann es Verzögerungen beim Check-in geben», fügte Stretz hinzu. Dann würden auch diese Kollegen streiken. In Hamburg sind im wesentlichen die Bereiche Lufthansa-Technik, Cargo, Catering und die Logistik-Tochter angesiedelt. Am Mittwoch war in Bad Schwalbach die zweite Runde der Tarifverhandlungen für die 60.000 Beschäftigten der Lufthansa am Boden und in der Kabine ohne Ergebnis abgebrochen worden. Verdi fordert für die Beschäftigten eine Lohnerhöhung von 9,8 Prozent. Die Lufthansa bot Verdi zufolge 3,4 Prozent für das Bodenpersonal und wollte für eine verlängerte Laufzeit von 19 Monaten vom 1. Juni bis 31. Dezember 2009 die Gehälter um weitere 2,1 Prozent erhöhen. Das Kabinenpersonal sollte danach erst im nächsten Jahr eine Entgelterhöhung bekommen. Eine dritte Verhandlungsrunde ist für den 1. Juli geplant. (dpa, AP)