18. Jun 2008 07:51
Nach den hohen Spritpreisen soll nun noch eine Mauterhöhung auf die Speditionsbetriebe zu kommen. Das würde aus Sicht des Branchenverbandes das Ende für viele Unternehmen bedeuten.
Das seien schätzungsweise 3.000 Betriebe. «Die Kanzlerin trägt die volle Verantwortung für dieses Existenzvernichtungsprogramm im deutschen Verkehrsgewerbe. Es ist beschämend, dass dies unter einer CDU-geführten Regierung geschieht», sagte Schmidt. «Die verunsicherten Unternehmer und Arbeitnehmer werden sich sicherlich im Wahlkampf bemerkbar machen.»Die Erhöhung der Lkw-Maut werde nicht dazu beitragen, dass die Umweltbelastung durch Staus und Stop-and-go-Verkehr abnehme, kritisierte auch der Präsident des Verbandes «Pro Mobilität», Peter Fischer. Die Lkw-Mauterhöhung diene einzig dem Zweck, Löcher im Etat zu stopfen. Der Präsident des Verkehrsverbandes forderte, dass die zu erwartenden Mehreinnahmen von 700 Millionen Euro komplett für Investitionen im Straßenbau genutzt würden. Das Bundeskabinett will die Maut-Erhöhung als Teil des zweiten Klimaschutzpakets heute beschließen. (AP)