20.05.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Der exzessive Kamera-Einsatz könnte einiges kosten
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Das Ausmaß der Überwachung beim Discounter ist beträchtlich: Etliche Regionalgesellschaften des Konzerns hatten Detekteien für 500 Filialen beauftragt. Das könnte noch teuer werden.
Der Discounter Lidl hat mehr als 500 Filialen in mehreren Bundesländern von Detekteien überwachen lassen. Die Aufträge hätten mehr als 30 rechtlich selbstständige Regionalgesellschaften des Discounters erteilt, erklärte Baden-Württembergs Innenminister Heribert Rech (CDU) auf Anfrage des Landtagsabgeordneten Jürgen Walter (Grüne) in Stuttgart. Dies habe Lidl den Datenschützern mitgeteilt.
Die Datenschützer untersuchen, ob der Discounter wegen der Bespitzelungsaffäre Bußgeld zahlen muss. Eine Entscheidung wird in einigen Wochen erwartet. Verstöße gegen das Datenschutzgesetz können mit bis zu 250.000 Euro bestraft werden. (dpa)