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Konkurrenz der Spielkonsolen: 

Xbox 360 in den USA zehn Millionen Mal verkauft

15. Mai 2008 15:17
Xbox-Konsolen in einem US-Geschäft
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Microsoft sieht sich mit seiner Xbox 360 im Rennen um die Marktführerschaft bei den Spielkonsolen gut aufgestellt – zumindest in den USA. Daran dürfte «Grand Theft Auto 4» nicht ganz unschuldig sein.

Microsoft hat seine Spielekonsole Xbox 360 nach eigenen Angaben im Heimatmarkt USA mehr als zehn Millionen Mal verkauft. Damit sei Microsoft der erste Hersteller im hart umkämpften Konsolenmarkt, der diese Marke mit einer Konsole der neuen Generation erreicht, teilte das Unternehmen mit.

Einen großen Schub für die Verkaufszahlen habe zuletzt sicher die Veröffentlichung des neuen Spiels «Grand Theft Auto 4» gegeben, sagte Xbox-Sprecher Felix Petzel am Donnerstag. Das Spiel des Entwicklers Take-Two war mit viel Vorschusslorbeeren versehen vor rund zwei Wochen für die Xbox 360 und die Playstation 3 auf den Markt gekommen. Bislang hat Sony allerdings noch keine aktuellen Verkaufszahlen veröffentlicht.

Microsoft sieht in dem jüngsten Erfolg nichts weniger als ein Zeichen dafür, in Kürze den Kampf um den Markt der Spielekonsolen für sich zu entscheiden. Marktforscher sehen darin zumindest einen wichtigen Etappenschritt. Dies sei ein «wichtiges Ergebnis und ein wesentlicher Meilenstein auf der Straße zur Marktführerschaft», sagte Billy Pidgeon, Marktforscher bei IDC.

Xbox Live

Wichtiger für den Erfolg sei möglicherweise aber die Entwicklung von Microsofts Online-Community Xbox Live. Auf dieser Plattform zählt das Unternehmen inzwischen zwölf Millionen Spieler weltweit. Microsoft steht mit der Xbox 360 in hartem Konkurrenzkampf mit den japanischen Unternehmen Sony und Nintendo.

Traditionell ist für den Redmonder Softwarehersteller der US-Markt am stärksten, während die Rivalen auf dem asiatischen Markt ihren Erfolgsschwerpunkt haben. Unter den führenden High-Tech-Konsolen der aktuellen Generation ist die Xbox 360 am längsten auf dem Markt, die Wii von Nintendo und Sonys Playstation 3 folgten erst mit einem beziehungsweise rund anderthalb Jahren Verspätung.

Nintendo hatte für die Wii zuletzt Ende April 18,6 Millionen Verkäufe weltweit gemeldet und dürfte Microsoft damit auch in den USA dicht auf den Fersen sein. (dpa)

 
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