Entschädigungsklage zugelassen:
Apartheids-Opfer wollen Milliarden von Firmen
13.05.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Die Kläger argumentieren, die Firmen hätten mit ihren Geschäftsbeziehungen die offizielle Apartheid-Politik in Südafrika zwischen 1948 und 1994 unterstützt. Auf der Seite einer Anwaltskanzlei heißt es etwa, IBM und ICL hätten die Computer geliefert, die Südafrika in die Lage versetzt, ein Ausweissystem zu schaffen, mit dem die afrikanische Bevölkerung habe kontrolliert werden können.
Nun nimmt die Justiz ihren Lauf, obwohl die Regierung in Washington, die jetzige Regierung in Johannesburg und auch Wirtschaftsvertreter darauf gedrungen hatten, dass das Oberste Gericht eingreife und die Klage stoppen möge. (nz/dpa)
Die beklagten Unternehmen:
- Barclay National Bank Ltd.
- British Petroleum, PLC
- Chevrontexaco Corporation
- Chevrontexaco Global Energy, Inc.
- Citigroup, Inc.
- Commerzbank
- Credit Suisse Group
- Daimlerchrysler AG
- Deutsche Bank AG
- Dresdner Bank AG
- Exxonmobil Corporation
- Ford Motor Company
- Fujitsu, Ltd.,
- General Motors Corporations
- International Business Machines Corp.,
- J.P. Morgan Chase
- Shell Oil Company
- UBS AG
- AEG Daimler-Benz Industrie
- Fluor Corporation
- Rheinmetall Group ´
- Rio Tinto Group
- Total-Fina-Elf

