13. Mai 2008 15:21, ergänzt 14. Mai 2008 09:13
Opfer der südafrikanischen Apartheid-Politik verklagen Dutzende Firmen, weil sie die einstigen Regierungen am Kap unterstützt hätten. Auch deutsche Unternehmen sind betroffen.
Unter den Unternehmen sind auch die deutschen Unternehmen Daimler, Deutsche Bank, Commerzbank, die Allianz-Tochter Dresdner Bank, AEG Daimler Benz Industries und der Rüstungskonzern Rheinmetall. Auch die US-Konzerne Ford, General Motors, Chevron Texaco, Exxonmobil, IBM und Citigroup gehören zu den Beklagten. Die Kläger argumentieren, die Firmen hätten mit ihren Geschäftsbeziehungen die offizielle Apartheid-Politik in Südafrika zwischen 1948 und 1994 unterstützt. Auf der Seite einer Anwaltskanzlei heißt es etwa, IBM und ICL hätten die Computer geliefert, die Südafrika in die Lage versetzt, ein Ausweissystem zu schaffen, mit dem die afrikanische Bevölkerung habe kontrolliert werden können.